![]() |
Die Maygonen-Story
(in Stichpunkten) von Bernd Siepmann
|
Sehr früh, wenn man die Entwicklungsgeschichte
betrachtet, begannen die Maygonen nach den Sternen zu greifen. Ihre Wissenschaftler
waren und sind auch heute noch äußerst brillante Köpfe.
Nachdem sie die Kernfusion entwickelt hatten, begannen sie Raumschiffe
zu konstruieren, um ihre Nachbarplaneten zu erforschen. Schnell wandte
man sich auch weiter entfernten Zielen zu. Einen ausgeprägten Sinn
zum Wirtschaftlichen und zur Ausbeute von Rohstoffen, ließ das maygonische
Reich entstehen und unaufhörlich wachsen.
Doch dann gab es einen Unfall. Die Herrscherfamilie
starb bei einer Kollision zweier Raumschiffe. Die Opposition beschuldigte
Terroristen, doch es gab keine, die diesen ³Unfallã auf sich nahmen.
| Große Wortduelle begannen zwischen
den Familien. Eine Familie beschuldigte die andere, am Tod der Herrscherfamilie
beteiligt gewesen zu sein, weil es ihr den größten Nutzen bringen
würde, bis aus dem Streit der Worte ein Kampf mit Waffen wurde. Über
hundert Jahre Krieg ließen das Reich dahinschmelzen, Planeten wurden
aufgegeben, Ressourcen gingen verloren, ganze Systeme wurden zerstört.
Doch dann beendete die Familie Meerr den Kampf. Das Familienoberhaupt Va Ro Meerr setzte sich selbst als Imperator ein und begann das maygonische System umzustrukturieren. Er führte ein System ein, das die Menschen als Kasten bezeichnen würden und gab seinen ³Schäfchenã wieder ein Ziel. Sie sollten das Weltall erforschen und ihre Zivilisation auf andere Planeten tragen. Neue Technologien wurden entwickelt und auch neue Planeten erobert. Lebensformen, die sich weigerten oder nicht ins System paßten, wurden ausgelöscht oder unterjocht. |
![]() |