 |
Wir waren Ende April in London auf der Salute.
Klickt einfach auf eines der Thumbnails, um eine vergrößerte
Ansicht des Bildes zu bekommen.
|
Wie auch schon in den vergangenen
Jahren haben wir uns am letzten Aprilwochenende in London eingefunden,
um an der „Salute“ teilzunehmen. Leider waren wir dieses Mal nur zu dritt
da, was uns kaum Gelegenheit gab, uns auf der Veranstaltung umzusehen,
doch das, was wir gesehen haben, hat uns mal wieder schwer beeindruckt
– uns und ziemlich genau 4000 Besucher (offizielle Zahl)!
Doch trotz des scheinbar nicht
enden wollenden Besucherstroms (wann immer man dem Eingang nahe kam betraten
Leute das Gebäude), brauchte man keinerlei Beklemmungsgefühle
zu entwickeln, da die Räumlichkeiten in diesem Jahr um einen weiteren
Bereich aufgestockt worden waren und sich die Besucher jederzeit ungehindert
und stressfrei bewegen konnten – eine Tatsache, welche der ganzen Veranstaltung
eine sehr entspannte Atmosphäre verlieh.
Kommen wir nun aber zum wesentlichen
Teil: den Ausstellungsobjekten. Dazu kann man nur sagen, dass die Engländer
wirklich Miniaturen-verrückt sind. Es gibt nichts, was man nicht fände.
Von Fantasy über Science Fiction zu historischen Szenarien sämtlicher
Epochen war alles vertreten – und alles mit einer unbeschreiblichen Liebe
zum Detail. Vor allem, was das Zubehör und Geländebauten angeht,
habe ich mehr als einmal die Ohren angelegt. Leute, ich sage euch, was
manch einer da in mühevoller Kleinstarbeit zusammengebastelt hat,
war schon mehr Kunst als Spielzubehör! Besonders beeindruckt hat mich
als Fearless-Spieler der Tisch „Urban Chaos“. Auf zwei mal zwei Metern
haben die Jungs ein Gelände hingestellt, bei dem man selbst als Miniatur
dabei sein möchte! „Mad Max“ trifft die Zukunftsvision aus “Terminator
2”! Und das Beste ist, dass sie alles aus Abfällen, Reststücken
anderer Bastelarbeiten und viel Kreativität gebastelt haben. Sämtliche
Daumen hoch!
Also, alles in allem ist die „Salute“
eine Veranstaltung, die jeder, der sich für Miniaturen und Tabletops
interessiert, einmal besucht haben sollte. London ist vielleicht nicht
um die Ecke, aber der Weg lohnt sich allemal.
mb |
|