Gestaltung
der Umgebung
Der
so aufgeklebte Bunker wird nun auf ein Brett genagelt. Warum? Damit, wenn
nun der ‘dreckigste Teil ‘ der ganzen Produktion anläuft, sich
der auf Pappe aufgeklebte Bunker nicht in verschiedenen Höhenstufen
davon macht, also wellt. Die Nägel nur leicht ins Holzbrett schlagen,
wir wollen sie natürlich wieder entfernen können. Nachdem wir
den Bunker also so plaziert haben, können wir ans Werk gehen.
Zuerst
werden wir aber aus einem Modelliermaterial die Türaufgänge herstellen.
Da dieser Bunker drei Eingänge - sprich Türen - besitzt,
habe ich vorher in den Untergrund auch drei Aufgänge geschnitten und
mit ganz einfachen Schmirgelpapier geglättet. Aus dem Modelliermaterial, |
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(kein
Greenstuff zu teuer, Milliput war hier angesagt - ist übrigens auch
über uns zu bekommen), habe ich dann Panzerplatten modelliert. Plattgewalzt
und auf die richtigen Stellen aufgedrückt; Mit einem dicken Borstenpinsel
Struktur gemacht und mit einem Messer die Panzerplatten ‘gestochen’. Zum
Schluß noch mit einem spitzen Gegenstand Nieten imitiert. Als Seitenabschluß
habe ich dann noch aus Milliput Steine modelliert. Alles härtet an
der Luft von selbst aus und da Milliput beim Aushärten nicht an Masse
verliert, gibt es auch keine häßlichen Risse. Ist alles schön
hart kann man sich
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nun
ein weiteres Material anrühren. Mit Holzleim, Wasser und ein
wenig Sand (meistens aus einem Sandkasten, aber Vorsicht hier kein Katzenklo
erwischen) kann man sich eine streichfertige Masse herstellen. Mit dem
Pinsel, ein wenig Wasser und ein etwas Geduld kann man jetzt das Gelände
rund um den Bunker weiterbauen. Ein paar kleine Steine, die man hier und
da noch einkleben und mit dem Gemisch verbinden kann, vielleicht noch ein
paar Schieferbrösel um das Gelände zu veredeln. Das so eingeschmierte
Geländestück muß nun einige Zeit richtig durchtrocknen.
Nun kommen wieder unsere Nägel ins Spiel. Durch die Feuchtigkeit geht
Pappe ja gewisser- |
maßen
meistens in die Luft, wölbt sich. Da wir aber genagelt haben geht
das nun nicht mehr. Das Geländestück bleibt so gerade.
Ist der Sand einmal mit dem Leim hart geworden kann nichts mehr in dieser
Hinsicht passieren. Das Geländestück kann nun vom Brett
entfernt werden, Nägel rausziehen und die Pappe darunter ein wenig
säubern damit auch alles gut aufliegt.
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kann man anfangen, den Bunker farblich zu gestalten. Ich habe mich für
eine Tarnbemalung in drei farbnuancen entschieden. Den fertigen Turm habt
ihr ja schon begutachten können. Ich male auch hier mit Acrylfarben,
meine allzeitgeliebten WACO Farben. Die sind preisgünstig und für
mich die besten Farben, die auf dem Markt sind. Ich male auch hier wieder
von dunkel nach hell. Also erst einmal den dunklen Farbton wählen.
Olivgrün, abgedunkelt mit schwarz, für den Oliventon. Dunkelbraun
für den Braunton und Ocker für den hellen Farbton. Die
Türen und die Satellittenschüsseln haben ich in einem Blauschwarz
bemalt. Die werden sowieso wie |
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der Rest
der sogenannten Assessoires ganz zum Schluß bemalt. Die Farben kann
man, oder sollte man nun möglichst naß in naß nebeneinander
auftragen. Damit sich beim Trocknungsvorgang die
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Farben
noch schön vermischen können. Nicht zu dick und nicht zu dünn
die Farben auftragen, ein Mittelding sollte es sein. Übung ist da
vom Vorteil. Das gleiche macht man nun mit dem Gelände. Farbwahl überlegen
und dann die Farbe hier aber wässerig auftragen, schön so, dass
die Farben auch ineinander laufen können. Dafür empfehle ich
Volltönfarben. Die sind schön billig und lassen sich super gut
verarbeiten. Bei dem Sand ist das kein Problem. Für diesen Vorgang
und Arbeitsschritt empfiehlt es sich einen größeren Pinsel zu
nehmen und keinen 5/0 wie es einige der ‘Kollegen’ gerne machen.
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Beim nächsten
Mal werde ich euch dann erzählen wie ihr nun die Licht und Schatten
Akzente setzten könnt.
Viel
Spaß beim Ausprobieren und Nachbauen.
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