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Der Spieler
kommt zu Wort |
Diese Seite ist gedacht, damit Spieler anderen
Spielern etwas mitteilen können. E-Mails, die uns erreichen,
werden hier "abgedruckt". Das können Team-Zusammenstellungen sein
mit denen man äußerst erfolgreich ist, Spielberichte, Suche
nach Mitspielern, Tips, Szenarien, Anregungen oder sonst etwas.
Anfängerglück
Wenn man in die Arena geht, dann kann man was
erleben
Außer
Spesen nichts gewesen
Bericht aus den Ligen
Großartiger
Sieg für die ³Assailantsã !
Bericht aus den Ligen
Anfängerglück
.
von Sebastian Meusel
³My Body´s ready.
My Heart´s on fire.
I´m gonna push it over the wire.ã
(Shandi Cinnamon: ³Fight to surviveã
Titelthema ³Bloodsportã) |
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Unsanft wurde Reede durch das Gate gestoßen.
Das leichte, blaue Leuchten der Energiebarriere, welche das Spielfeld umgab,
erfüllte die Nacht. Weiter ins Spielfeld hinein wurde es Schwächer,
da sich der lichtspendende Dom weiter vom Boden entfernte. Das Summen der
Feldgeneratoren ließ die Stille noch eindringlicher erscheinen. Scheiße,
was machte er eigentlich hier? Von draußen war das alles so einfach
erschienen. Auf den Bildschirmen, oder den Holoprojektionen, hatte er die
Übertragungen genossen, wie jeder andere auch. Diese Arena war die
erste, die er von innen sah. Größer als er gedacht hatte. Da
gab es Bäume, Sträucher und Gräben. Alles Möglichkeiten
um sich zu verstecken - für ihn, aber auch für seine Gegner.
Dies war ein Kampf jeder gegen jeden. Auf Leben und Tot. Verflucht, warum
hatte er sich nur auf diese blöde Wette eingelassen. Und all das nur
um Lydia zu beeindrucken. Er konnte nur hoffen, daß Lorden sich genauso
beschissen fühlte wie er. Wahrscheinlich wurde Lordens Hintern gerade
genauso unsanft in den Schlamm geschmissen wie seiner.
Hinter ihm führten die Aufseher den
nächsten Spieler an das Energiefeld. In wenigen Sekunden würden
sie die Lücke wieder öffnen. Wenn er dann noch hier rumstand,
würde dies einen guten Vorteil für seinen Gegner bedeuten. Er
brauchte ja nur zuzusehen, wie Reede zwischen den Bäumen verschwand.
Er rannte los.
Es war sowieso eine Scheißparty gewesen.
Lydia hatte geladen, um ihre Beförderung zur leitenden Sekretärin
ihrer Unterabteilung zu feiern. In bester Fluid-Laune hatten sie eine Übertragung
aus der Arena von Proxima I, auf Lydias neuem Holoprojektor gesehen. Dann
hatte Lorden auch noch angefangen damit zu prahlen, daß er schon
mal in einer Arena gekämpft hatte. Wie sich später herausstellte,
war es eine der ³entschärftenã gewesen. Eine Kampf für leitende
Angestellte, welche sich einen Wochenendspaß daraus machten, mit
Farbkugeln die echten Kämpfe nachzustellen. Da war es allerdings schon
zu Spät gewesen, denn Reede hatte sich von Lorden dermaßen provozieren
lassen, daß sie beide sich für einen Kampf in der großen
Arena meldeten. Scheiß Fluid! Hätte er nur das Zeug nicht geschluckt.
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Er brach durch das Gebüsch und spürte
wie die Äste gegen seine Beine und seine Brust schlugen. Zu laut!
Wie oft hatte er vor den Übertragungen gesessen und die Taktiken und
Fehler der Spieler analysiert und kritisiert. Er mußte ja unbedingt
behaupten, er würde es besser wissen. Naja, wenigstens hatte er seinen
Fehler bemerkt, bevor er Schaden anrichten konnte. Er hockte sich unter
einen Baum und wartete. Oh, Mann! Er konnte nur hoffen, daß er niemanden
töten müßte. Aber, dazu war er schließlich hier.
Dazu waren die verdammten Arenen da. Naja, vielleicht reichte es ja wenn
er seinen Gegner nur verletzte. Langsam wurde es richtig dunkel. Er blickte
an sich herab. Hm, seine Ausrüstung bestand aus einem Sturmlaser mit |
Zielautomatik und einer Flechettepistole. Diese Dinger waren eklig. Sie
zerfetzten den Gegenspieler, durch hunderte von winzigen Stahlnadeln. Er
nahm sich vor sie nicht anzuwenden. Dazu hatte er einen Powerglove erhalten
und einen altmodischen Restlichtverstärker. Damit gehörte er
wahrscheinlich zu den besser ausgerüsteten Spielern. Manche gingen
nur mit Messern oder ihren körperlichen Fähigkeiten bewaffnet
in die Arena. Was im Falle von Mutanten und Außerirdischen, meist
auch mehr als ausreichend war. Er hörte sich und seine Freunde immer
noch Jubeln, als ein Cysione, seine Gegner mit bloßen Händen
zerriß. Nach dem Kampf in der Arena, mußte er von den Aufsehern
mit großkalibrigen Lasern niedergemacht werden, nachdem er drei von
ihnen in seinem Blutrausch gefressen hatte. Im Büro hatten alle Beifall
geklatscht.
Da bewegte sich etwas. Er preßte
sich fest an den Baum und spähte ins Zwielicht. Eine Gestalt bewegte
sich in seine Richtung. Humanoid. Ein Glück, keines der großen
Biester. Der Kerl bewegte sich ziemlich ungeschickt. Also auch ein Erstling.
Gut, für den würde er die Laser nicht brauchen. Vorsichtig robbte
er ein Stück weiter in die Richtung seines Gegners. Dieser schien
überaus nervös und fahrig. Schließlich war Reede hinter
ihm. Seine Ausrüstung bestand aus einem Ledernen Overall und einem
Helm mit Schutzvisier. Auf seinem Rücken befand sich ein großer
Behälter, von dem aus zwei Schläuche zu Abschußventielen
an seinen Armen führten. Reede hatte diese Waffe schon gesehen. Ein
Plasmawerfer. Äußerst wirkungsvoll, wenn man wußte wie
er einzusetzen war. Vor allem hatte dieses Ding eine verheerende Flächenwirkung.
Die Brände die es entfachte, brauchten keine Nahrung wie normales
Feuer. Sie waren so heiß, das sie alles das sie erreichten in Brand
setzten wie Zunder. Nur mit einem speziellen Schaum konnte man dieses Inferno
löschen. Ihr Nachteil war die begrenzte Lebensdauer. Selten hielt
die Ladung eines Werfers, eine komplette Spielzeit vor. Reede stand leise
auf und schlich sich geduckt an den Mann heran. Es würde bei seinen
Kollegen und Freunden einen guten Eindruck machen wenn er seinen Ersten
Gegner mit einem Schlag aus dem Spiel schickte. Noch zwei Meter. Er aktivierte
den Powerglove. Noch ein Meter. Er streckte den Arm aus. Er würde
dem Jungen einen Gefallen tun, indem er ihn so früh aus dem Spiel
nahm. Andere waren vielleicht nicht so nachsichtig wie er. Seine Hand war
nur noch wenige Zentimeter vom Rücken seines Gegners entfernt.
Da ertönte ein leises Geräusch
aus dem Helm des Mannes. Eine Stimme? Er wirbelte herum. Reede stieß
zu. Eine Spur gleißenden Plasmas erhellte die Nacht. Der Kerl hatte
noch reflexartig auf den Auslöser gedrückt. Reede warf sich zur
Seite. Die Ladung des Powergloves hatte seinen Mitspieler voll getroffen
und löste nun die krampfartigen Zuckungen aus, über die er und
seine Kollegen sich immer so amüsiert hatten. Dummerweise, betätigte
er dadurch auch immer wieder den Auslöser des Plasmawerfers. Die glühende
Flüssigkeit schoß um ihn herum in die Nacht. Reede hechtete
hinter seinen Baum zurück und spürte die Hitze eines Strahls
in seinem Rücken. Der Baum brannte mit einem Male lichterloh und das
Plasma floß an seinem Stamm herab auf Reede zu. Er sprang auf und
rannte was seine Beine hergaben. Dann hörte er die Schreie. Als er
sicher war nicht mehr in Reichweite des Werfers zu sein wandte er sich
um. Das Inferno verbreitete seinen Glorienschein, für die Kameras
gut sichtbar, inmitten des Feldes. Der Spieler war in ihm Gefangen. Es
gab kein Entrinnen für ihn. Dann die Explosion.
Das seltsame Geräusche eines großkalibrigen
Lasers, gefolgt von einem langgezogenem Schrei, ertönten in einiger
Entfernung. i. Das Geräusch entstand durch die kurzfristige, ultrahohe
Erhitzung der Luft um den gebündelten Energiestrahl. Die Moleküle
gerieten in Bewegung und dehnten somit das Gasgemisch aus. Wurden aber,
von der sie umgebenden Luft, sofort wieder abgekühlt und stürzten
praktisch in sich zusammen, was dieses seltsame Knallen verursachte. Scheiße,
warum dachte er jetzt an sowas? Aber, alles war besser als die Bilder wieder
zu sehen. Der Körper des Spielers, wie er vom Plasma zerfressen wurde.
Seine Schreie. Oh, Gott, was hatte er diesem armen Teufel nur angetan.
Es war ein Unfall gewesen. Er hatte ihn nicht absichtlich getötet.
Scheiße! Und wer hatte diesen Mann gewarnt? Warum? Scheiße,
waren diese verdammten Spiele doch manipuliert, wie immer behauptet wurde?
Oder hatte er sich getäuscht? Hatten seine Nerven ihm einen Streich
gespielt? Scheiße! Scheiße! Scheiße!
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Reede schwitze, da er selbst hier die Hitze
des Feuers spüren konnte. Der Scheiterhaufen würde andere Kämpfer
anlocken. Er mußte weiter. Er hatte lange genug hier gesessen. Wie
lange eigentlich? Er hatte einen Schock erlitten. Das wurde ihm nun bewußt.
Scheiße! Den erfahreneren Spielern mußte klar sein, daß
nur ein Rookie einen solchen Fehler begehen würde. Sie würden
ihn suchen. Wenn der Schuß von eben sein Ziel erreicht hatte, dann
stand er nur noch drei Gegnern gegenüber. Wahrscheinlich waren mindestens
zwei von ihnen schon mehrmals auf ihren eigenen Füßen aus der
Arena spaziert. Und nicht mit diesen voran auf einer Bahre. Der dritte
im Bunde war Lorden, welcher sicherlich auch speziell nach ihm suchte.
Dieser miese Hund hatte ihm versprochen ihn am Leben zu lassen, doch wollte
er ihm zumindest einige Blessuren als Andenken verpassen. Nun gut, das
konnte er auch. Er stand auf und ging weiter in die Finsternis hinein.
Nurmehr das schwache Glühen der Energiekuppel |
hoch über ihm erhellte das Spielfeld. Alle Schatten wiesen ein leicht
bläulichen Schimmer auf, was sie nicht vertrauenerweckender aussehen
ließ. Reede bahnte sich seinen Weg durch das Unterholz. Leise und
bemüht sich nicht in einem der Äste zu verfangen. Doch schließlich
verließ ihn das Glück. Der Länge nach viel er hin und schlug
hart mit dem Kiefer auf dem festen Boden auf. Für Momente sah er Sterne.
Etwas rammte sich in seine Brust und trieb ihm die Luft aus den Lungen.
Nur mit Mühe konnte er ein qualvolles Aufstöhnen unterdrücken.
Worauf war er gelandet? Er griff unter sich und ertastete einen kalten
metallischen Gegenstand. Sein Gewehr lag an seiner Seite und die Flechette
steckte in ihrem Halfter. Er drehte sich auf den Rücken und erforschte
im blauen Zwielicht, was er da in Händen hielt.
Der Restlichtverstärker. Er hatte
ihn total vergessen. Ein antiquiertes Gerät, irgendwann vor langer
Zeit entworfen und nun im Grunde nur noch Schrott. Aber für die Spiele
gerade gut genug. Sie glichen die Vorteile mancher Alienrassen aus. Er
fingerte an dem Gerät herum, bis ein leises Summen ertönte, was
wohl dessen Betriebsbereitschaft anzeigte. Den Blick nach oben ins Blätterwerk
gerichtet schob er sich den seltsamen Kasten vor die Augen. Zunächst
wurde aus dem bläulichen Schimmer seiner Umgebung ein grünliches
Leuchten. Dann schälten sich einzelne Konturen aus dem Wirrwarr der
Formen. Da war der Baumstamm und seine Blätter und Äste. Er konnte
sie deutlich erkennen. Doch was war das für ein dunkler Fleck, inmitten
des Gestrüpps? Er bewegte sich - viel auf ihn herab - Reede rollte
zur Seite - gerade rechtzeitig!
Da wo ebend noch sein Kopf gelegen hatte,
gruben sich die messerscharfen Klauen eines Monsters in den Boden. Was
immer es wahr, es zischte wütend und überragte Reede um mindestens
zwei Köpfe. Das Monster stand aufrecht auf zwei Beinen, konnte sich
aber sicherlich auch auf allen Vieren fortbewegen. Es sah aus wie eine
Mischung zwischen Dinosaurier und Raubkatze. Eine perfekte Killermaschine.
Eine Laserverbrennung qualmte leicht, an seiner schuppigen rechten Schulter.
Dunkle Flüssigkeit tropfte von den Klauen an den Enden seiner Arme.
Es hatte also schon getötet. Hoffentlich nicht Lorden. Den wollte
er für sich haben. Sie hatten sich im Büro einen Showdown versprochen
auf den ihre Kollegen stolz sein konnten. Es starrte ihn an. Dann huschte
so etwas wie ein Grinsen über seine Züge. Es öffnete das
Maul und entblößte zwei Dopplereihen spitz zulaufender Zähne.
Wahrscheinlich war es eine der nicht intelligenten Spezies, die manchmal
in die Arenen gelassen wurden um den Kampf spannender zu machen. Es blickte
ihn an, schluckte Luft und entließ sie wieder. ³Rooookiiiieeeã, erklang
es guttural und langgezogen aus dem widerwärtigen Rachen. Er hatte
sich geirrt. Dann sprang es.
Die Klauen des Monsters gruben sich in
das Fleisch seines Brustkorbes, schriller Schmerz raste durch seinen Körper.
Nachdem es von ihm abließ, um nach einigen Schritten zurück,
wieder auf ihn zuzuspringen kam in Reede der Gedanke auf, daß dieses
Monster mit ihm spielte. Krachend schlug er auf dem Boden auf. Der Schwung
des Wesens trug es über ihn hinweg. Sein an sich gezielter Sprung,
ließ es nun keinen Halt finden, so daß es sich während
seiner Landung überschlug und schließlich zappelnd im Staub
der Arena lag. Reede tastete nach seinem Gewehr. Es war fort. Verloren.
Dann war die Bestie wieder über ihm. Seine Hand glitt am rechten Bein
herauf. Das Monster sperrte den Rachen auf um ihn ein für alle Male
zu erledigen. Reede preßte den Lauf der Flechettepistole fest unter
das Kinn der Kreatur und drückte ab. Tonnenschwer donnerte die Leiche
auf ihn herunter.
Schmerz - Finsternis.
Reede erwachte vom Geschaukel der Bahre,
auf welcher er lag. Zwei Sanitäter trugen ihn durch das Gate, hinaus
auf den umzäunten Weg zu den Spielerunterkünften und dem Lazarett.
Am Zaun drängte sich die rasende Menge derjenigen die einen Platz
an der Arena ergattern konnten. Scheiße! Was für ein Tag. Er
hatte zweimal getötet. Und eine Wette verloren. Fast mußte er
grinsen, bei dem Gedanken daran. Naja, hoffentlich schnitt Lorden wenigstens
besser ab als er und überlebte den letzten Gegner unverletzt. Dann
viel sein Blick auf eine große Uhr über dem Zaun. Die Spielzeit
war abgelaufen. Er mußte verdammt lange ohnmächtig gewesen sein.
Ein Glück das ihn keiner der anderen Spieler gefunden hatte. Puh,
wie würde Lydia wohl reagieren? Er hatte zwar die Wette verloren,
aber immerhin den Kampf mit der Bestie überlebt und zwei eindrucksvolle
Narben würden von diesem Erlebnis zeugen.
Jemand rief seinen Namen. Lydia, da stand
sie am Zaun und winkte ihm zu, freudestrahlend und fast hysterisch vor
Aufregung hüpfte sie auf und ab. Wie lächerlich sie dabei in
ihrem maßgeschneiderten Kostüm wirkte, schien sie nicht zu interessieren.
Sie rief etwas ähnliches wie ³Herzlichen Glückwunschã und ³Du
warst wundervollã. Naja, etwas Eindruck hatte er wohl doch gemacht. Plötzlich
schwebte von oben eine automatische Kameraeinheit auf ihn zu. Das Objektiv
surrte und fokussierte auf sein Gesicht. Ein winziges Mikrophon richtete
sich aus. Ein kleiner Bildschirm zeigte das künstlich sympathische
Gesicht einer Reporterin, welche er schon immer Bewundert hatte.
³Mister Reede! Ihre Verletzungen aus dem
Kampf mit dem Cysionen, welcher allein drei ihrer Mitspieler ausgeschaltet
hatte, sind nach Auskunft der Sanitäter nicht lebensbedrohend. Wir
hatten während der Spielzeit Gelegenheit mit ihrer Freundin Miss Lydia
Horton zu reden. Sie erzählte uns von ihrer Wette und ihrem Eifer
diese zu Gewinnen. Nachdem sie also ihren Widersacher, auf so spektakuläre
Weise, als ersten ausgeschaltet haben und dann den Cysionen erledigten....
wie fühlen sie sich, als Gewinner dieser Show und ihrer Wette?ã
ENDE
Außer Spesen nichts gewesen
von unserem Reporter Melvin
Diese abgedroschene Weisheit trifft den
Verlauf der letzten Ligabegegnung der ³Assailantsã ziemlich gut. So großartig
das erste Match gewonnen wurde, so nahezu sang- und klanglos ging man im
Endeffekt gegen ³Hetzel Gemetzelã unter. Trotz härtester Gegenwehr
blieben zum Schluß nur zwei Tote, eine zerstörte Waffe sowie
eine Menge Frust, drei quicklebendige Gegner und ein mehr als glücklicher
Teambesitzer Alexander Hetzel.
³Es war, wie ich es vermutet hatte.ã, gab
der Besitzer der ³Assailantsã nach dem Spiel eine kurze Erklärung
ab. ³âHetzel Gemetzelâ sind ein unbeschriebenes Blatt und haben das eiskalt
ausgenutzt. Meine Jungs haben sich vom Spaziergang durch die erste Runde
blenden lassen und das hat der weithin als recht fähiger Mann bekannte
Besitzer des ÎGemetzelâ gnadenlos bestraft.ã, so seine Worte unmittelbar
nach der Partie, und deutlich angefressen fügte er hinzu, ³Ich hoffe
mal für die übrigen Teammitglieder, daß gerade das Versagen
dieser beiden Kämpfer sie zu besseren Leistungen anspornt. Noch so
ein Ding können wir uns absolut nicht erlauben!ã
Worte, denen man sich nur anschließen
kann, insbesondere wenn man das Match gesehen hat, wobei man streckenweise
von Pech für die ³Assailantsã sprechen kann, was letztlich jedoch
kein Entschuldigung sein kann.
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Die ³Assailantsã begannen eigentlich gewohnt
druckvoll und brachten mit dem G3000 gleich einen ganz dicken Brocken aufs
Feld, was ³Hetzel Gemetzelã jedoch mit einem G1000 gleich auskonterte,
um mit Demolition Dutch gleich noch eins draufzusetzen. Die Antwort folgte
jedoch mit IR-Luzifer auf dem Fuße und schließlich rundete
noch der XD-38 die Aufstellung ab, worauf Herr Hetzel Professor Heisenberg
ins Rennen schickte, welcher letztlich Match-entscheidend sein sollte.
So stürmten die ³Assailantsã gut gestaffelt
in Richtung Gegner, wobei sie einmal mehr durch gute Zusammenarbeit hervorstachen
und schon bald ihre Gegner unter Feuer nahmen. Diese hatten jedoch einen
weitaus besseren Tag erwischt als die Heimmannschaft und so verpufften
die Angriffe der ³Assailantsã nahezu wirkungslos, was ³Hetzel Gemetzelã
auf der Stelle bestraften. Besonders hervorzuheben ist dabei |
Demolition Dutch, ein Mann dem man nach dieser Partie eine große
Zukunft prophezeien kann. Seine Trefferquote lag an diesem Tag bei sagenhaften
87% und damit schaltete er die ³Assailantsã nahezu im Alleingang aus.
Als er das erste Mal das Feuer eröffnete,
deckte er den G3000 dermaßen mit Treffern ein, daß selbst die
massive Panzerung nutzlos erschien, und ihn wieder zum Rückzug zwang,
was dem G1000 die Gelegenheit gab, sich in eine mehr als günstige
Ausgangsposition zu begeben, um den ³Assailantsã noch mehr einzuheizen,
was auch der Fall war.
Nach mehreren heftigen Schußwechseln,
die bedauerlicherweise allesamt als Siege für Herrn Hetzels Team gewertet
werden müssen, zogen sich die ³Assailantsã zurück, um ihre Taktik
zu überdenken und die nächste Angriffswelle vorzubereiten. Doch
an diesem Tag wäre wohl alles schief gegangen und so brachte auch
dieser zweite Anlauf nichts als Ärger.
Denn nun schlug die Stunde von Professor
Heisenberg, welcher jeden Angriffsversuch im Keim erstickte, indem er seine
Gegner schlichtweg aus dem Weg teleportierte. Und als Dutch dann auch noch
Luzifers Waffe zerschoß, war es endgültig vorbei. Der G3000,
welcher als Kugelfang vorstürmen sollte, um sich dann auf den G1000
zu stürzen machte seine Aufgabe entschieden zu gut, so daß er
schwer lädiert zwar den gegnerischen Guardian erreichte und auch noch
einigen Schaden anrichten konnte, jedoch letztlich nicht dazu in der Lage
war, ihn auszuschalten.
Dennoch ließen die ³Assailantsã nicht
locker und bedrängten ihre Gegner weiter. Ein wirkliches Paradebeispiel
an Einsatz und Kampfesmut, welches leider nicht belohnt wurde. Denn in
dieser letzten Angriffswelle fielen zwei der drei Kämpfer, was sich
quasi bereits im vorhinein angedeutet hatte. So war Luzifer unter dem tosenden
Beifall der Menge an Professor Heisenberg herangekommen und bedrängte
ihn schwer, doch dieser schaffte es mehrmals sich den wütenden Attacken
des Rangers zu entziehen, so daß sich dieser dann seinerseits zurückzog.
Dieser Zwischenfall war der Knackpunkt.
Nur Zentimeter trennten den Professor von der Plasmawand und wäre
er gefallen, so hätten die ³Assailantsã noch einmal Morgenluft gewittert
und sich wohl gefangen. So waren es jedoch ³Hetzel Gemetzelã, die triumphierten.
In kürzester Reihenfolge streckte zunächst Demolition Dutch den
XD-38 nieder und dann blies der G1000 seinem Gegenstück bei den ³Assailantsã
die Schaltkreise aus der Karosserie.
Glücklicherweise gelang Luzifer noch
die |
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Flucht, so daß wir davon ausgehen können, ihn im nächsten
Match wiederzusehen, denn als Ranger kann er diese Schmach keineswegs auf
sich beruhen lassen. Es ist wohl sehr wahrscheinlich, daß der nächste
Gegner der ³Assailantsã sich auf einen äußerst heißen
Tanz gefaßt machen kann.
Allerdings hielt dies die Fans nicht davon
ab, ihrem Unmut freien Lauf zu lassen, so daß sich Herr Boenke gezwungen
sah, einen kollektiven Ausflug zu den Kratern des Callisto zu spendieren,
um die Gemüter zu beruhigen.
Der nächste Kontrahent heißt übrigens ³Bone
Breakersã und wird von niemand geringerem geleitet als Jens Jarny, ein
Intimfeind des Besitzers der ³Assailantsã, den Herr Boenke jedoch schon
das eine oder andere Mal recht deutlich vom Feld gefegt hat. Ein Spiel
also, daß in ein regelrechtes Gemetzel ausarten könnte, zumal
die ³Bone Breakersã in ihrem ersten Match bereits derbe Federn lassen mußten,
nachdem sie für die ³Aarmaageddoonsã eingesprungen waren, die kurzfristig
absagen mußten.
Doch noch ehe die ³Assailantsã sich zum
Stadion der ³Bone Breakersã aufmachen, müssen diese im Match der großen
Verlierer gegen die ³Sadistic Singersã antreten. Es ist wohl eindeutig,
daß Herr Boenke dem Besitzer der ³Singersã alles Glück wünscht.
Über das Ergebnis dieser Partie werden wir so bald wie möglich
berichten.
Großartiger Sieg für
die ³Assailantsã !
von unserem Reporter Kurt
³Das, was wir hier auf die Beine stellen
wollen, wird der härteste Wettbewerb, den die Menschheit je erlebt
hat. Bei so gnadenloser Konkurrenz ist bereits das erste Spiel richtungsweisend.ã
Wenn man diesen Worten des Besitzers der
³Assailantsã glauben schenken darf, dann wird diese erste Saison der neu
gegründeten Fearless-Liga nahezu optimal für sein Team verlaufen.
Noch Stunden nach dem Match feierten die Fans lautstark ihr Team
und vermutlich sind sie zur Stunde immer noch nicht damit fertig.
Mit einem souveränen 4 : 0 fegten
Markus Boenkes ³Assailantsã die ³Sadistic Singersã aus der heimischen ³Arena
of Pleasureã - ein Name, der für Herrn Boenke gerade nach diesem Spiel
doppelt zählen dürfte. Der Besitzer der ãSingersã ist nämlich
niemand geringerer als sein Angstgegner Martin Kolb, welcher ihm gerade
im letzten Jahr drei besonders derbe Niederlagen beibrachte. Jede Menge
Grund zur (Schaden-)Freude, oder?
³Eigentlich schon, aber dennoch sollten
wir auf dem Teppich bleiben. Bereits der nächste Gegner könnte
uns ganz übel mitspielen. Egal ob es jetzt die ³Aarmaageddoonsã oder
³Hetzel Gemetzelã werden, beide Besitzer gelten als fähige Leute,
sind aber im Bereich der Company noch recht unbeschriebene Blätter.ã,
tritt der Besitzer der ãAssailantsã auf die Euphoriebremse, fügt aber
im gleichen Atemzug an, ³Wenn man allerdings gesehen hat, wie mein Team
heute zusammengearbeitet hat und den Gegner letztlich auseinandernahm,
dann bin ich doch mehr als zuversichtlich was den Ausgang der nächsten
Partie angeht. Zumal wir wieder ein Heimspiel bestreiten.ã
Ein Standpunkt, den jeder, der das Match
gesehen hat wohl nur bestätigen kann. Bereits vor der Partie war eines
klar: Langes taktisches Geplänkel war nicht zu erwarten - nicht bei
diesen beiden Teambesitzern. Statt dessen ging es von Beginn an voll zur
Sache.
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Den Anfang für die ³Assailantsã machte
einer der absoluten Lieblinge im Team. IR-Gabriel betrat die Arena und
begab sich gleich auf die nahen Gebäude, um die Gegend abzusichern
und sich eine günstige Schußposition zu verschaffen. Die war
auch bitter nötig, denn kurz zuvor hatte der XD-37 der ³Singersã den
Schauplatz betreten, und direkt auf den Ranger folgte der C-Typ - zwei
hammerharte Brocken also direkt zu Anfang!
Als zweiter Mann betrat der G3000 für
Boenkes Team die |
Arena. Love Hammer, wie er liebevoll genannt wird, galt als der große
Unsicherheitsfaktor, strafte aber im Verlauf der Partie sämtliche
Kritiker lügen.
Gut aufeinander abgestimmt bezogen die
³Assailantsã weiter Position, wobei Gabriel sich als Köder zur Verfügung
stellte. Ein geradezu tollkühnes Unterfangen gegen diese Gegner, aber
an dieser Stelle machte der Besitzer der ³Singersã den wohl entscheidenden
Fehler. Er ließ seinen dritten Mann noch draußen, während
der XD-38 das Gate verließ und die ³Assailantsã komplettierte.
Kurz darauf ging es dann Schlag auf Schlag.
Gabriel stand dem C-Typ und dem XD-37 von Angesicht zu Angesicht auf höchster
Ebene gegenüber und deckte beide mit einem Hagel aus Granaten ein,
der ihnen schwer zu schaffen machte. Zwar mußte auch der Ranger einige
Treffer durch den gegnerischen Droiden hinnehmen, doch alles in allem war
das kaum der Rede Wert. Gabriel hielt eisern seine Position und verschaffte
so seinen Kameraden die Möglichkeit sich ihrerseits in Stellung zu
begeben. Die ³Singersã bemerkten dies zu spät und wurden nun von
einem Hagel aus Projektilen, Granaten und Flammenwerfer-Feuer eingedeckt,
dem der XD-37 zum Opfer fiel und welches dem C-Typ extrem an die Substanz
ging.
Derart geschockt brachte Herr Kolb nun
seinen dritten Mann, bei dessen Anblick zahlreichen Fans die Farbe aus
dem Gesicht wich. Niemand geringeres als Hkrkrxar betrat die Arena und
wie befürchtet legte er auch gleich mächtig los. Gerade als sich
Love Hammer die Leiter in Richtung C-Typ hinaufschwang, wurde er vom IPS
des Plasmoden unter Feuer genommen, wobei er unter anderem seinen Hammer
einbüßte. Dadurch mußten die Pläne kurzfristig geändert
werden.
| Der G3000 begab sich in Lauerstellung und
auch Gabriel, mittlerweile munitions- und splitterwestenlos (!), ging in
Wartestellung. Der schwer angeschlagene C-Typ nutzte dies, um sich zu reorganisieren,
während sich der XD-38 in Richtung Hkrkrxar begab, um die endgültige
Entscheidung herbeizuführen. Bereits nach wenigen Augenblicken befanden
sich die beiden in einem unerbittlichen Nahkampf, in dessen Verlauf ein
kollektiver Aufschrei des Entsetzens die Arena füllte. Ein tödlicher
Strahl zuckte aus dem IPS des Plasmoden und warf den Kopf des Droiden zurück!
Doch gerade als sich ein siegessicheres Grinsen auf der plasmoiden Visage
zeigte, ging der XD-38 zum Gegenangriff über und zerlegte ihn in seine
Einzelteile. Immer noch geschockt blickte ich ungläubig zu Herrn Boenke
herüber, der das ganze zufrieden grinsend folgendermaßen kommentierte
: ³Ich weiß schon, warum ich meinen Jungs Helme verpasse.ã |
 |
Nachdem der Plasmode gefallen war, gab es kein
Halten mehr auf den Rängen! Jeder wußte, daß das die Niederlage
für die ³Singersã gewesen war. Dennoch gab der schwer angeschlagene
C-Typ nicht auf und ging auf den Droiden zu. Soviel Mut und Einsatzwille
muß an dieser Stelle gewürdigt werden. Nur die wenigsten bringen
angesichts solch einer Situation noch die Courage zum Gegenangriff auf.
Der XD-38 machte jedoch kurzen Prozeß indem er sein Gegenüber
schlichtweg röstete. Eine Aktion, die nicht nur recht cool war,
sondern ihn auch in eine aussichtsreiche Position versetzt, um der erste
Medaillenträger der Liga zu werden, sofern er im nächsten Kampf
wieder eingesetzt wird und einen weiteren Gegner eliminiert.
Alles in allem ein gleichermaßen
unterhaltsames wie erfolgreiches Match, das eindeutig Appetit auf mehr
macht. Wir dürfen also gespannt sein.